„Die schlechtesten Beifahrer“, nannte Opa uns stets, denn Karte lesen ging bei uns meistens schief.
Im Wohnmobil, ganz entspannt die Serpentinen entlang, stets Richtung Meer und im Radio unser Lieblingsklang.
Am Campingplatz angekommen, das Leben ganz leicht, mit Sand in den Zehen war das Glück schon erreicht.
Wir gingen zusammen durch Läden und Gassen. Einer der Momente, die viel zu schnell verblassen.
Und nach dem Shoppen saßen wir zwei,
beim Latte zusammen und die Zeit flog vorbei.
Im BMW nachhause, das Verdeck offen, den Wind im Gesicht, bleibt unübertroffen.
So viele kleine Momente, die so viel bedeuten, sind Schätze im Herzen, die mir Freude bereiten.
Jetzt bist du nicht mehr hier, ich vermisse dich sehr und oft fällt das Begreifen noch immer so schwer.
Denn auch wenn du fort bist, bist du oft noch ganz nah, in vielen Gedanken bist du dann wieder da.
Bei Duft von Kaffee, am Meer, im Wind. In all den Erinnerungen, die geblieben sind.
Und irgendwann, dann wird’s so sein: steigen wir drei wieder ins Wohnmobil ein.
Wir zwei mit der Karte und Opa am Lenken:
Als die schlechtesten Beifahrer, kannst du dir denken!